KHSO – Segeltörn vom 06.09. - 13.09.2014 

Liparische Inseln


Im September 2014 war es mal wieder so weit. 23 Mitglieder und Freunde der KHSO auf 4 Segelyachten unterwegs im Archipel der Liparischen Inseln. Dazu muss noch gesagt werden, dass die vierte Yacht mit dem Ehepaar Westermann auf eigenem Kiel von ihrem Liegeplatz aus Dubrovnik anreisten und am Ende der Woche auch wieder zurücksegelten nach Dubrovnik. Insgesamt standen am Ende ihres Törns 1.254 sm auf der Logge. Eine herausragende seglerische Leistung!

Aber zurück zum Törn durch die Liparische Inselwelt. Nach unserer Ankunft am Flughafen stand unser Transfer zur Marina schon bereit und wir waren gegen Mittag in der Marina Portorosa. Die Yachten wurden inspiziert und Proviant gebunkert. Bei der Kontrolle der Boote wurden mehrere Mängel festgestellt, die alle erst behoben werden mussten. Auch deshalb bleiben wir am Samstag noch im Hafen, richten uns ein und gehen am Abend in eine Hafenkneipe zum Essen.

Am Sonntagvormittag ausgiebiges Frühstück an Bord, und so gegen 11 Uhr laufen 3 Yachten aus. Die vierte Yacht ist noch unterwegs von Dubrovnik bzw. Messina her kommend und will uns heute Abend an unserem heutigen Ziel, Hafen Pignataro auf Lipari, treffen. Der Tag verläuft angenehm mit schönem Wind und Sonne, und wir erreichen den Hafen Pignataro bereits gegen 17 Uhr. Heute wird nicht an Bord gekocht. Wir fahren mit dem Taxi in den 3 km entfernten Ort und finden am Ufer ein sehr schönes Restaurant. Als wir gegen 22 Uhr wieder auf unserem Schiff sind, gibt es ein freudiges Wiedersehen mit Crew 4, Hildegard und Dieter Westermann, die von ihrer langen Reise aus Dubrovnik angekommen sind.

Die Insel Stromboli ist das Ziel am Montag. Leider müssen wir heute viel motoren. Trotzdem ist es ein schöner Tag, viel Sonne. Wir nutzen die Zeit zum ausgiebigen Baden an der Küste der Insel Stromboli. Heute wird auf allen Yachten an Bord gekocht. Es ist eine kurze Nacht.

Wecken am nächsten Morgen um 2:30 Uhr und bereits 15 Minuten später laufen wir aus, um bei Nacht das Spektakel des immer aktiven Stromboli aus der Nähe vom Wasser aus zu bewundern. Glühende Lava fließt zischend und polternd den Abhang herunter und stürzt ins Meer. Wir können uns an dem Schauspiel nicht satt sehen. Wir fahren langsam unter Maschine weiter Richtung Panarea und erleben einen spektakulären Sonnenaufgang. Frühstück gibt es dann erst einmal in einer Bucht an der Insel Panarea, ehe wir anschließend ein Stück weiter einen Badestop einlegen. Erst am frühen Nachmittag geht es weiter zur Insel Salina. Im Hafen Salina Touristica dann der Schock über die Liegeplatz-Gebühren: 160.- € für eine Nacht. Dabei nur 2 Duschen und 6 Toiletten. Der Ort ist aber sehr schön, und wir machen einen längeren Spaziergang.

Ziel am nächsten Tag ist die Insel Filicudi. Wir liegen über Nacht an einer Boje, werden in der Nacht aber unsanft geweckt, da die Boje ständig an unsere Yacht bollert. Mehrmals muss ich in der Nacht raus, damit wir ruhig liegen. Das gleiche Procedere auch auf den anderen Yachten. Dafür bezahlen wir 50.- € Bojengebühr! Nach einer Umrundung der Insel unter Maschine geht es am Donnerstag zur Insel Vulcano. Segeln und Maschine wechseln sich ab. Die Insel kündigt sich schon von Ferne an durch ihren typischen Schwefelgeruch. Die Schwefelbäder sind berühmt, und einige Crewmitglieder lassen es sich nicht nehmen, in die Schwefel-Schlammbäder einzutauchen. Ein traumhafter Sonnenuntergang mit Blick auf die Cannas beschließt den Tag.

Nächster Tag, Freitag, letzter Segeltag. Heute geht es zurück nach Portorosa. Es gibt einen letzten schönen Tag mit viel Segeln und Baden. Ein letzter Blick zu den spektakulären Canas zwischen Salina und Lipari. Nach der Ankunft in Portorosa Aufräumen, Packen und ein letztes gemeinsames Abendessen in einer Hafenkneipe.

Am Samstag Rückgabe der Yachten, Frühstück in einem Café im Hafen, Verabschiedung von Hildegard und Dieter, die ihre Yacht wieder nach Dubrovnik zurück segeln, Transfer zum Flughafen und mit Verspätung geht es kurz nach 17 Uhr zurück in die Heimat. Alles in allem ein interessantes Revier mit teueren Liegeplatzgebühren, trotzdem eine schöne Segelwoche.


Zurückgelegte Seemeilen: 150
Besuchte Häfen und Buchten:
Marina Portorosa, Sizilien
Insel Lipari, Hafen Pignataro
Insel Stromboli, Ankerplatz NO-Küste
Insel Salina, Marina Touristica
Insel Filicudi, Bucht Porto (SO)
Insel Vulcano, Bucht Porto di Ponente
Die Segelyachten:
2 Beneteau Cyclades 50.5
1 Beneteau Oceanis 43
1 Jeanneau Sun Odyssey 42
Oceanis 43 Sun Odyssey 42
Das Revier:
Sehr interessant, teuere Liegeplatzgebühren.
Bojen ca. 40.-/50.- €, Hafengebühren: 120.-/160.- €


Die Charterfirma:
SUNSICILY (über Barone Yachting)


Für die Crews der
GOLDBUTT IV – Dieter Westermann
SENZA VELI – Volker Gaedtke
GALEODEA – Harald Siebler
SENZA SEGRETTI – Dieter Kammerer

 

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